Schlagwortarchiv: Gerhard Hauser

„Jugend im Sturm“ – Kampfsportveranstaltung und Nachwuchsgewinnung in Hilchenbach

Am 11. Juni 2026 konnte der III. Weg sein Veranstaltungsformat Jugend im Sturm, bestehend aus Reden, Musikdarbietungen und einem Kampfsportturnier auf dem Gelände seines Parteibüros durchführen. Unter den rund 250 Gästen aus dem In- und Ausland befanden sich neben Parteiangehörigen militante Neonazis, völkische Siedler*innen sowie Kinder und Jugendliche. Wie die Partei besonders Kampfsport zur Rekrutierung des neonazistischen Nachwuchses nutzt, lässt sich anhand des Werdegangs eines jungen Nachwuchskämpfers aus dem Westerwald zeigen.

Das Parteibüro des III. Wegs liegt im östlichen Zipfel Nordrhein-Westfalens inmitten des Zentrums der Kleinstadt Hilchenbach. Seit 2025 ist Julian Bender, Vorsitzender des Landesverbands West und „Stützpunktleiter“ für das Sauerland/Siegerland, im Rat der Stadt vertreten. Mehrmals im Jahr organisiert der Neonazi unterschiedliche Veranstaltungsformate und Vernetzungstreffen auf dem Gelände der parteieigenen Immobilie, vor allem Konzerte mit Liedermachern und Bands aus dem extrem rechten Spektrum, Weihnachtsfeiern oder dem Tag der Heimattreue, bei denen es selbstgeschnitzten Nazi-Content und Kuchen zu kaufen gibt und Reden von Parteikadern gehalten werden. Ebenso regelmäßig finden in Hör- und Sichtweite antifaschistische Proteste statt, weswegen das Grundstück der Neonazis von Mal zu Mal stärker mit Zelten und Planen gegen Blicke von außen abgeschirmt wird. Die Hilchenbacher scheinen sich notgedrungen daran gewöhnt zu haben, dass sich anlässlich solcher Veranstaltungen inmitten von Familien, die ihre samstäglichen Einkäufe erledigen, kleinere und größere Gruppen gewaltaffiner Neonazis in den umliegenden Supermärkten mit Getränken oder Pizza eindecken.

Blickdicht und von Ordnern abgeschottet im Zentrum von Hilchenbach: Parteibüro des III. Wegs und Veranstaltungsort für das extrem rechte Kampfsportturnier. Foto: David Aumann

Obligat sind bei allen Veranstaltungsformaten Darbietungen von Kampftechniken, die vorgeblich der Selbstverteidigung dienen sollen. Im Oktober 2024 planten die Siegerländer jedoch erstmals ein regelrechtes klandestin organisiertes Kampfsportturnier: Im Anschluss an ein Treffen in Hilchenbach wurden die Gäste in den Westerwald geschleust, wo in der Hachenburger Fassfabrik gekämpft werden sollte. Das angekündigte Konzert fand nicht statt, denn die Musiker des Duos Abschiebehauptmeister erhielten ein Betretungsverbot für das Haus in Hilchenbach. Und auch das Kampfsportturnier in der Fassfabrik wurde von der Polizei aufgelöst. Jetzt, knapp zwei Jahre später, konnte der III. Weg ein ähnliches Event vor größerem Publikum und quasi öffentlich in Hilchenbach veranstalten.

Programm und Gäste

Aus allen Landesverbänden der Partei trafen im Laufe des frühen Morgens und Vormittags Parteimitglieder ein, dazu weitere Gäste aus dem In- und Ausland. Darunter befand sich auch ein knappes Dutzend Kinder und Jugendliche. Ab 11:00 Uhr begannen neun Kämpfe mit unterschiedlichen Kampfstilen.

Die Veranstalter schienen selber eher kritisch zu sein, was die ungestörte Durchführung eines solchen Formates angeht: Ansprechpartner für die Polizei war erstmalig der Rechtsanwalt Matthias Bauernfeind, ehemaliger Landtagskandidat der NPD und früherer stellvertretender „Gebietsleiter Süd“ des III. Wegs.

Musikalisch füllte Martin Päßler als Liedermacher Wilhelm Kaiser die Pausen, später traten Mjöllnir und Nordglanz (Norbert Noleppa) auf. Neben den Parteikadern Matthias Fischer und Julian Bender hielten Alina Jermakova aus Litauen und Fredrik Vejdeland aus Schweden Reden. Vejdeland ist Vorsitzender des militant neonazistischen Nordic Resistence Movement (NMR). Aus Griechenland reiste der Kampfsportler Themis Kanaris (Pro Patria) an. Weitere Gäste kamen aus Dänemark und Tschechien.

Mit Sonja Will-Vornweg und Begleitung war das Spektrum der völkischen Siedler vertreten. Will-Vornweg lebt in einer Siedlung in Groß-Krams und trat 2024 für das völkische Wählerbündnis Heimat und Identität zur Kreistagswahl in Ludwiglust-Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) an.

Gerhard Hauser (Artgemeinschaft) soll abgeschirmt vom Grundstück geleitet werden. Hauser war augenscheinlich Ringarzt des Kampfturniers. Foto: David Aumann

Mit viel Aufwand wurde Gerhard Hauser von mehreren Security-Leuten auf das Grundstück geschleust. Der Versuch, ihn mit zahlreichen Regenschirmen vor der Öffentlichkeit abzuschirmen, misslang jedoch. Hauser ist Arzt in Essen-Bredeney und Angehöriger der 2023 verbotenen Artgemeinschaft. Im Rahmen des Verbotsverfahrens wurden sein Wohnhaus und die angeschlossene Arztpraxis durchsucht. Zwei Söhne Hausers sind in der Identitären Bewegung (IB) aktiv. Tilmann Hauser ist liiert mit Götz Kubitscheks Tochter Alruna Kubitschek, Clemens Hauser außerdem Angehöriger der extrem rechten Halle-Leobener Burschenschaft Germania. Der dritte Sohn – Felix Hauser – ist Jäger und bewegt sich im engen Umfeld von Thorsten Heise. Die Sippe hat in der Nähe von Heises Wohnort einen Landsitz mit zugehöriger Jagd und den entsprechenden Waffen. Hauser war vermutlich Ringarzt des Kampfsportturniers. Diese Funktion übte er in der Vergangenheit auch bei Veranstaltungen vom Kampf der Nibelungen (KdN) aus.

Aus Thüringen reiste eine größere Gruppe der extrem rechten Kampfschule Barbaria Schmölln mit ihrem Coach Martin Langner an und stellte mehrere Teilnehmer für die Kämpfe.

Die Kampfschule Barbaria Schmölln aus Thüringen stellte mehrere Kämpfer. Vorne links: Martin Langner; vorne mittig: Faiz Grünewald. Rechts im Karohemd: Eddie Wendling (III. Weg). Foto: David Aumann

Zu Besuch war auch Eric Krempler von der inzwischen aufgelösten Neonazi-Kampfsportgruppe Knockout 51, die 2019 aus entsprechenden Vorläuferorganisationen heraus mit dem Ziel der gewaltsamen Schaffung eines Nazikiezes in Eisenach gegründet wurde. Nach Razzien und Festnahmen von Gruppenmitgliedern 2022 – darunter auch Krempler – erhob die Generalbundesanwaltschaft (GBA) Anklage wegen Mitgliedschaften in einer terroristischen Vereinigung: Die Gruppe versuche mit Tötungsabsichten Angriffe von Linken zu provozieren, um Auseinandersetzungen als Notwehr erscheinen zu lassen. Tötungsabsichten sind eine notwendige Voraussetzung, um eine Gruppe nicht nur als kriminell, sondern als terroristisch einzustufen. Knockout 51 griff bis zu den Festnahmen zahlreiche Menschen an, die sie für ihre politischen Gegener*innen hielten und verletzten sie zum Teil schwer. Sie provozierten am Rande von Demos oder patrouillierten bewaffnet mit einer Machete, einer Axt und Messern vor dem Autonomen Jugendzentrum Erfurt (AJZ) in der Hoffnung, eine Auseinandersetzung mit tödlichen Folgen für die Gegener*innen provozieren zu können. Die bis 2026 erfolgten Urteile folgten der Anklage der GBA nicht und fielen entsprechend mild aus. Die Antifaschistin Katharina König-Preuss spricht von einer erfolgreichen Selbstverharmlosungsstrategie der extrem rechten Kampfsportgruppe.

Eric Krempler (rechts), Knockout 51 mit David Mallow, Stützpunktleiter aus Mecklenburg Vorpommern. Foto: David Aumann

Auch der III. Weg bedient sich solch selbstverharmlosender Erzählungen und bezeichnet regelmäßige Trainings für den Straßenkampf als Selbstverteidigung. Wie schnell seine kampfsporttrainierten Aktivisten jedoch bereit sein können, bei Auseinandersetzungen jegliches Maß einer angemessenen Notwehrhandlung zu überschreiten und bereit sind, zu töten – oder eine solche Gelegenheit möglicherweise sogar willkommen heißen – bewies 2024 der Berliner Leander Schultze. Schultze verletzte zwei Antifas lebensgefährlich mit tiefen Messerstichen in Lunge und Oberschenkel. Anschließend verfolgte er die Schwerverletzten und soll dabei gerufen haben, dass er sie töten werde. In Hilchenbach war er aktiver Teilnehmer des Kampfsportturnieres.

Für den III. Weg stieg aus Berlin neben Schultze auch Erik Storch für einen Kampf in den Ring. Für die Partei kämpften außerdem Norik Eilert (Hessen), David Kruschinski und Kevin Jeske (beide aus Mecklenburg Vorpommern), Tim Vollmar (Saarland), der Sohn von Isabel Paetz (Berlin-Brandenburg) sowie Jamie Plaumann aus Rheinland-Pfalz. Kai-Andreas Zimmermann aus Bayern, ehemaliger Kämpfer für den Kampf der Nibelungen (KdN) und für die III. Weg-AG Körper und Geist Abgesandter für das Pro Patria-Fest 2019 in Athen, fotografierte zusätzlich die Gegendemonstration.

Laut Selbstdarstellung der Partei-AG Körper und Geist hat der Kampfsport eine wichtige Funktion, denn man wolle sich „wehrhaft machen“ für die „völkische Wiedergeburt unserer Nation“ und einen „Deutschen Sozialismus“. Hierfür wird ein Männlichkeitsbild von faschistischer Härte mit unbedingter Kampf- und Leistungsbereitschaft gepflegt. Und nicht zuletzt sind neben den Konzerten Leistungsmärsche und Kampfsport fester Bestandteil der erlebnisorientierten Nachwuchsarbeit des III. Wegs. So auch im Fall eines weiteren Kämpfers für den III. Weg, dem 22-jährigen Marian Becker aus Rheinland-Pfalz.

Kader und Nachwuchs aus dem nahen Westerwald: Eddie Wendling und Marian Becker

Becker besuchte in den vergangenen Jahren bereits einige Veranstaltungen des III. Weges, alleine oder in Begleitung von Mitgliedern der Deutschen Jugend Westerwald (DJW). Die DJW zeigte sich zunächst als Zusammenhang rechtsaffiner junger Männer, die sich auf dem recht weitläufigen, ländlichen Gebiet zwischen Höhn und Gebardshain im nördlichen Rheinland-Pfalz zusammengefunden hatten und deren Interessen sich zwischen Kirmes, Mofaschrauben, Treckerfahren und Feiern bewegten, die sich jedoch politisch zusehends radikalisierten. Ein Teil der Gruppe ist mittlerweile regelmäßig im Umfeld der AfD Westerwald zu finden. Zwei Mitglieder, darunter Becker, sind beim III. Weg untergekommen.

Ein Foto auf dem mittlerweile nicht mehr abrufbaren Instagram-Kanal der Jungfaschos zeigte eine Gruppe von acht DJWlern, die für die Kamera posen. Aufgenommen wurde es in Kellerräumen der Hachenburger Fassfabrik, die der III. Weg für Kampfsport-Trainings benutzte und in der 2024 das oben genannte Kampfsportturnier geplant war. Nach der Auflösung der Veranstaltung durch die Polizei wurde der Druck durch die Zivilgesellschaft auf den Eigentümer so stark, dass das Gebäude schließlich an eine Investorengruppe verkauft wurde. Ursprünglich war die Fassfabrik eine Immobilie der AfD und sollte ein szeneübergreifendes Zentrum der extremen Rechten im Westerwald werden. In den Jahren vor ihrem Verkauf wurde sie vor allem vom III. Weg genutzt. Personeller Austausch zwischen den beiden Parteien kommt vor, wie die Recherchen des Vereins DEMOS e. V. zeigten. In Sachen Anti-Antifa veröffentlichten beide Parteien beinahe deckungsgleiche Informationen über DEMOS e. V., so dass ein Austausch auch hier naheliegt.

Die Deutsche Jugend Westerwald (DJW) im Keller der Hachenburger Fassfabrik. Mittig im Muscle-Shirt: Marian Becker. Ganz hinten: Eddie Wendling und ein weiterer Kader des III. Wegs. Quelle: Screenshot Instagram

Im Hintergrund des von der DJW geposteten Fotos stehen zwei deutlich ältere Männer. Beide sind vom III. Weg und besonders Eddie Wendling aus Schutzbach (Rheinland-Pfalz) gehört in Hilchenbach praktisch zum Inventar. In der Region gilt es als mehr oder weniger offenes Geheimnis, dass Wendling im Juni 2023 eine Grillhütte der Gemeinde Daaden angemietet hat. Dort sollte ein Konzert der Rechtsrockband Odessa stattfinden. Der Name der Band steht für „Organisation der ehemaligen SS Angehörigen“. Vor dem Auftritt der Band wurde das Konzert mit rund 80 Zuhörern aus dem In- und Ausland von der Polizei aufgelöst.

Dass Wendling das Konzert damals angemeldet hat, überrascht nicht: Organisiert wurde das Konzert von den Brothers of Honour (BoH), einer Gruppe, die tief eingebunden ist in das internationale militante Neonazi-Netzwerk der verbotenen Strukturen um Blood & Honour und Combat 18. Im September 2023, kurz nach dem Konzert in Daaden, lösten sich die BoH aus Angst vor einem möglichen Verbot auf und treten seitdem unter dem Label Brother of Honour Switzerland auf. Wendling war mindestens bis 2023 Fullmember der BoH. Im April 2025 gab es bundesweite Razzien gegen die BoH wegen der Fortführung von Blood & Honour.

Eddie Wendling (ganz rechts) in Fullmember Kutte im Kreise der Brothers of Honour. Quelle: Social Media

Die beiden Kader des III. Weg haben sich augenscheinlich aus dem rechtsaffinen Haufen diejenigen rausgepickt, die sich am besten als Nachwuchs für die sich als elitär verstehende Partei eignen. Im Fall von Marian Becker war es maßgeblich der Kampfsport, der die Bindung an den III. Weg festigte.

Becker trainierte außerdem im Combat Place, einem Studio für „Kampfsport, Selbstverteidigung und Fitness“ mit Niederlassungen in Gebhardshain, Siershahn und Neuwied. Er wohnt zwischen Gebhardshain und Malberg (Gemeinde Altenkirchen). Zwischenzeitlich suchte er sich weitere Trainings- und Sparringspartner unter den zahlreichen Jungfascho-Zusammenschlüssen, die seit Anfang der 2020-er Jahre entstanden und fuhr dafür bis in den Rhein-Sieg-Kreis, wo er sich auf den Schlossbergwiesen in Siegburg zum Sparring unter freiem Himmel traf.

Marian Becker mit Sparringspartner auf den Siegburger Schlossbergwiesen. Foto: AROB

Gefestigtes Weltbild

Im August 2025 wurde Marian Becker wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 600,00 € verurteilt. Der heute 22-jährige hatte drei Jahre zuvor einen langen antisemitischen Post auf Twitter abgesetzt. Es folgte eine Hausdurchsuchung, bei der zwei Luftgewehre und eine verbotene Waffe (Nunchaku) beschlagnahmt wurden. Gefunden wurden außerdem Flyer des III. Wegs. Vor Gericht schilderte Becker sich als labilen, introvertierten jungen Mann, der damals arbeitslos und zu viel im Internet unterwegs gewesen sei. Ihm habe zu dieser Zeit die Orientierung gefehlt, davon sei er nun aber meilenweit entfernt. Die Richterin wertete dies zu seinen Gunsten als glaubhafte Distanzierung von Antisemitismus und Rechtsextremismus. In Wirklichkeit hat er längst „Orientierung“ und ein „stabiles soziales Umfeld“ beim III. Weg gefunden.

Orientierung und ein stabiles soziales Umfeld. Linkes Bild: Marian Becker mit Luis Fein, dahinter Maik Weber (beide DJW und AfD Westerwald) am 09. November 2024 in Hilchenbach. Foto: dokunetzwerk rhein main. Rechts: Marian Becker am 11. Juni 2026. Foto: David Aumann

Becker war nachweislich 2024 und in den folgenden Jahren bei Veranstaltungen in Hilchenbach. Wie Wendling war er außerdem bei der aufgelösten Kampfsportveranstaltung in der Fassfabrik.

Wie weiter in Hilchenbach?

Kampfsportevents wie die des III. Wegs stehen im Zusammenhang mit einer internationalen Vernetzung und Professionalisierung militanter Neonazis, die Kampfertüchtigung im Hinblick auf einen politischen Umsturz und Gewalt gegen Andersdenkende einüben und sich zugleich Einnahmequellen – zum Beispiel mit Merch – eröffnen. Ihre faschistische Körperpolitik fordert von Männern Härte, Disziplin, Leistungsbereitschaft und die Bereitschaft zur Ausübung von Gewalt gegen den politischen Gegner. Kampfsportveranstaltungen sind außerdem Brückenglieder in rechtsaffine, patriarchalisch und misogyn geprägte Grauzone-Szenen wie Hooligans, Motoradclubs und die organisierte Kriminalität. Trainingsangebote und Events wie das hier beschriebene sind zudem erlebnisorientierte Angebote an den Nachwuchs, wie die „Karriere“ von Marian Becker zeigt.

2018 hielt die Partei das Event-Format Jugend im Sturm erstmalig im Ilm-Kreis in Thüringen ab. Eine Wiederholung war für 2019 in Erfurt geplant, wurde von den Ordnungsbehörden jedoch untersagt. Das Kampfsportturnier, das 2024 in der rheinland-pfälzischen Fassfabrik stattfinden sollte, wurde aufgelöst. Während auch im In- und Ausland extrem rechte Kampfsportturniere oft verboten oder aufgelöst werden, zumindest aber unter klandestinen Bedingungen organisiert werden müssen, konnte die Veranstaltung in Hilchenbach ungeachtet ihrer politischen Dimension und Tragweite nahezu unbehelligt durch die Ordnungskräfte inmitten des Ortes stattfinden.

Einzig die lautstarke antifaschistische Gegendemo trübte aus Sicht der Veranstalter den Ablauf des Events. Bisher konnten beinahe alle Veranstaltungen des III. Wegs in Hilchenbach entsprechend begleitet werden und es ist davon auszugehen, dass dies auch in Zukunft so bleibt.